Tagesschau

  1. Der ukrainische Präsident Selenskyj ist "schockiert" über Israel, weil das Land keine Raketenabwehrsysteme liefert. Indien will während seines G20-Vorsitzes neutral bleiben. Alle Entwicklungen im Liveblog.
  2. Per Referendum stimmen die Menschen in Kuba heute über ein neues Familienrecht ab. Es gilt als sehr fortschrittlich. Das Votum ist für die Staatsspitze aber ein Wagnis - nicht nur wegen der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Von Markus Plate.
  3. Die Rufe nach einem Strom- und Gaspreisdeckel werden immer lauter. Nun hat das Wirtschaftsministerium beziffert, wie teuer es für den Bund wäre, die Energiepreise der Verbraucher zu begrenzen - und wer wie viel sparen würde.
  4. Die Serie nordkoreanischer Raketentests geht weiter. Kurz nach Ankunft eines US-Flugzeugträgers in der Region schoss Nordkorea eine ballistische Rakete Richtung Osten ins offene Meer.
  5. Der Wirbelsturm "Fiona" hat entlang der kanadischen Ostküste schwere Schäden angerichtet. In 500.000 Haushalten fiel der Strom aus. Zwei Frauen wurden ins Meer gespült. Die Regierung sagte Hilfen zu.
  6. Pharoah Sanders ist tot. Der US-Jazzmusiker starb im Alter von 81 Jahren. Der Saxofonist wurde unter anderem durch seine Zusammenarbeit mit John Coltrane und seine spirituelle Musik berühmt.
  7. In der Nähe von Gera sind zwei Flugzeuge zusammengestoßen und abgestürzt. Beide Piloten kamen dabei laut Angaben der Feuerwehr ums Leben. Bei den Verunglückten handelt es sich um Kunstflieger. Wie es zu dem Zusammenstoß kam, ist unklar.
  8. Mychajlo Podoljak ist Berater des ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Im Interview mit tagesschau.de schildert er, was neben einer möglichen Annexion noch hinter den Scheinreferenden stehen könnte. Zugleich bekräftigt er die Forderung nach Leopard-2-Panzern aus Deutschland.
  9. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sieht sein Land klar im Recht - mit dem Krieg gegen die Ukraine, mit den dortigen Scheinreferenden. Dem Westen - allen voran den USA - warf er eine zerstörerische Sanktionspolitik vor.
  10. Der Geschäftsführer eines hessischen Energieversorgers ist auf Einladung Russlands als "Wahlbeobachter" der Scheinreferenden in die Ukraine gereist. Rein privat und objektiv, so der Konzernchef. Die Kritik ist groß.